Nun zu guter Letzt

Unsere letzte Seminarsitzung ist nun schon eine Weile vorbei und ihr habt hoffentlich Eure (ersten) Prüfungen erfolgreich hinter Euch gebracht. Dennoch möchte ich es mir nicht nehmen lassen, noch einen letzten Post in diesem Blog zu veröffentlichen .

Wir haben jede Menge Themen rund um das wissenschaftliche Schreiben im Laufe des Semesters bearbeitet, wir haben viel geübt und geschrieben und nicht zuletzt ein Buch verfasst, dass ich Euch in der letzten Sitzung aushändigen konnte. Ihr habt hart gearbeitet und es sind ein paar tolle Paper dabei rausgekommen. (Hier gibt es das Buch als PDF.)

Mir hat die Schreibwerkstatt mit Euch viel Spaß gemacht. Dank der lockeren und ungezwungenen Atmosphäre, zu der ihr maßgeblich beigetragen habt, konnten wir viele Fragen beantworten, Ideen in den Raum werfen und Schreibprompts bearbeiten.

Ich hoffe, dass ich Euch viele Werkzeuge und Techniken zeigen und beibringen konnte, die Euch im Studium und insbesondere beim Verfassen Eurer Bachelorarbeit helfen werden.

So long.

Katrin

makeitso

P.S: Eure Leistungsnachweise sollten demnächst im Hisquis zu sehen sein.

Bildkompression 2.0

Die fortgeschrittene Version meines Papers.

Von Fertig kann noch nicht die Rede sein und zufrieden bin ich nicht.

Ich habe Probleme mein Paper richtig zu strukturieren, den roten Faden nicht zu verlieren und alle Themen in gleichem Ausmaß zu behandeln.
Ich weiß nicht ob meine Gliederung überhaupt Sinn ergibt, gerade der letzte Teil befindet sich noch auf Papier, da ich mich frage ob Formate den Rahmen des Papers sprengen würden, bzw. wie ich nur auf wichtige eingehen kann ohne unseriös zu wirken.

Abbildungen fehlen noch ganz, dürfen diese anderen Veröffentlichungen entnommen werden?

Das Referenzen fehlen liegt daran dass noch viel geändert wird. Das Literaturverzeichnis ist aber schon vollständig.

Bildkompression

Review Bildkompression

Es ist schwierig ein Review zu dem Text zu schreiben, da dieser noch nicht fertiggestellt wurde. Daher finden sich einige negative Punkte, die mit Beendigung des Paper sicherlich noch ausgebessert worden wären. Insbesondere sollte es nochmal auf Rechtschreibfehler geprüft werden. Der fertige Text besteht hauptsächlich aus der Zusammenfassung, einer halbfertigen Einleitung und einem fast fertigen Abschnitt.

Das Paper behandelt das Thema Bildkompression und geht dabei auf die grundlegenden Kompressionsarten – Entropiekodierung, Lauflängencodierung und Prädiktionskodierung – ein.
Die Entropiekodierung ähnelt dem Morsecode und kodiert in Abhängigkeit zu Symbolhäufigkeit. Dabei kann man zwischen der Arithmetischen- und Huffman-Kodierung wählen. Die Lauflängenkodierung dagegen orientiert sich an häufig auftretenden Symbolfolgen. Hier wird unterschieden, ob auf Grauwertebene oder Bitebene gearbeitet wird. Auch ist es möglich ein Differenzbild anstatt das Originalbild zu nutzen. Dies kann aber schon als Prädiktionskodierung angesehen werden. Sie speichert eine Vorhersage über den weiteren Verlauf zum Original.

Das Paper ist fokussiert und die Struktur ist klar, allerdings müssen noch viele Absätze eingebaut werden. Die Lesbarkeit des Textes würde dadurch stark verbessert werden.
Zu der Überschrift sollte man noch einen Untertitel hinzufügen, um das Paper von anderen Paper abgrenzen zu können.
Die Zusammenfassung klingt gut, wiederholt sich aber in der Einleitung. Das sollte geändert werden. Außerdem sind die beiden Einleitungssätze nichts aussagend für ein Paper.
Des gesamte restliche Text ist deutsch, daher sollte auch “Einleitung” statt “Introduction” als Überschrift verwendet werden.
Mir ist nicht klar, was die erste Zeile unter dem 2.Abschnitt bedeutet. Sind das Schlagwörter? Dann gehören sie unter die Zusammenfassung.
Mir fiel es schwer einige Dinge im Text zu verstehen. Begriffe wie “Grauwert”, “Rauschen” und “Bits skippen” sollten für Leser, die nicht vom Fach kommen, erklärt werden. Außerdem ist mir nicht klar, warum “Runs kurz werden” (Abschnitt 2 zum Thema Lauflängenkodierung) und wieso dies ein Problem für Farbverläufe darstellen kann.
Den lückenlosen Übergang zur Prädiktionskodierung finde ich eine gute Idee, aber dadurch finde ich es vom Verständnis schwer, die beiden Kodierungen auseinander zuhalten. Das sollte man vielleicht nochmal überarbeiten.
Ganz klar fehlen noch die Referenzen! Diese würde ich empfehlen, bereits während des Schreibens zu notieren und im Text zu markieren.

Das Paper muss nochmal überarbeitet, aber vor allem erstmal beendet werden.

Review: BioInformatik

Zusammenfassung: In der Bioinformatik geht es darum Protein und Aminosäureketten in Datenbanken aufzunehmen und die so Gewonnenen Daten mittels Algorithmen zu untersuchen und analysieren. So gibt es die Möglichkeit zu bestimmen ob es sich um Gene oder Pseudogene handelt und Vorhersagen über deren Funktionsweise zu treffen.

Positive Aspekte:

stimmige, knappe aber dennoch ausführliche Einleitung ohne unnötige Information. Die Sätze sind einfach und verständlich gehalten, es wirkt jedoch keinesfalls monoton. Auch die Satzlänge und Verschachtelung ist gut gewählt.

Teil 2 finde ich als besonders gut gelungen, es mangelt nicht an Referenzen und Abb 1 trägt gut zum Verständnis bei.

Teil 5 rundet das Paper erfolgreich ab und verschafft eine gute Vorstellung über weitere Aufgaben der Bioinformatik.

 

Negative Aspekte:

Bereits im Abstrakt fehlt mir ein klar umrissenes Ziel der Bioinformatik, dies setzt sich bin in den Ausblick fort. Erst in Teil 5 wurde mir verständlich was sich mit Bioinformatik machen lässt und wozu es gebraucht wird.

Teil 1: Aktives Schreiben im deutschen eher unüblich.

Abb 2: schwer verständlich, meines Erachtens unnötig kompliziert

Teil 3.4 endet seltsam. Ich vermute dran wird noch gearbeitet.

Teil 4. In diesem Teil ist mir der Zusammenhang zwischen Optimierung in Evolution und Informatik nicht klar geworden. Warum werden diese verglichen und weshalb stellt das gerade in der Bioinformatik ein Problem dar?

Literaturverzeichnis: Buchtitel zur besseren Lesbarkeit hervorheben. (kursiv oder italic bietet sich an)

 

Urteil: Minor revision

Bis auf den fehlenden Teil 3.4 und meine Unklarheit mit Teil 4ist das Paper bereits gut. Lediglich der Sinn und Nutzen der Bioinformatik sollte klarer gemacht werden.