Nun zu guter Letzt

Unsere letzte Seminarsitzung ist nun schon eine Weile vorbei und ihr habt hoffentlich Eure (ersten) Prüfungen erfolgreich hinter Euch gebracht. Dennoch möchte ich es mir nicht nehmen lassen, noch einen letzten Post in diesem Blog zu veröffentlichen .

Wir haben jede Menge Themen rund um das wissenschaftliche Schreiben im Laufe des Semesters bearbeitet, wir haben viel geübt und geschrieben und nicht zuletzt ein Buch verfasst, dass ich Euch in der letzten Sitzung aushändigen konnte. Ihr habt hart gearbeitet und es sind ein paar tolle Paper dabei rausgekommen. (Hier gibt es das Buch als PDF.)

Mir hat die Schreibwerkstatt mit Euch viel Spaß gemacht. Dank der lockeren und ungezwungenen Atmosphäre, zu der ihr maßgeblich beigetragen habt, konnten wir viele Fragen beantworten, Ideen in den Raum werfen und Schreibprompts bearbeiten.

Ich hoffe, dass ich Euch viele Werkzeuge und Techniken zeigen und beibringen konnte, die Euch im Studium und insbesondere beim Verfassen Eurer Bachelorarbeit helfen werden.

So long.

Katrin

makeitso

P.S: Eure Leistungsnachweise sollten demnächst im Hisquis zu sehen sein.

Freewriting Exercise: “The Internet”

Hier ist mein “Text” zur Freewriting-Übung – ungefiltert und unverbessert, so wie ich ihn in den 10 Minuten aufgeschrieben habe. Der Text soll illustrieren, wie das Ergebnis von Freewriting aussehen kann und dass dabei alles erlaubt ist.

Das Internet wurde in den 70er Jahren in den USA vom Militär erfunden. Damals hieß es noch ARPANET. In der letzten Folge von “Person of Interest”, die ich gesehen habe, wurde gesagt, dass Harold Finch das ARPANET gehackt hat und veröffentlicht hat, so dass sich das heutige Internet für jedermann daraus entwickeln konnte. Heute Abend guck ich noch eine Folge. Ich liebe diese Serie! Das Internet funktioniert über verschiedene Protokolle (da gab es doch dieses Schichtenmodell) und bietet verschiedene Dienste an. Der wohl am häufigsten benutzte Dienst ist das Web, was ein Netz aus Hypertext-Dokumeten ist, die man mit seinem Webbrowser oder verschiedenen Apps anschauen kann. Gerade gestern habe ich eine Infographik gesehen, die zeigte, welche Daten bzw. Anwendungen in einer Minute über das Netz geschickt werden. Mittlerweile hat Videostreaming einen sehr großen Anteil am Datenverkehr, vor allem on-Demand-Dienste wie Netflix. Was haben wir früher ohne Netflix gemacht? Klassisches Fernsehen ist doch quasi tot. Wer guckt das schon noch? Das Internet ist allgegenwärtig. Von verschiedenen Endgeräten kann man darauf zugreifen und jederzeit und fast von jedem Ort kann man auf Informationen zugreifen. Man hat sich mittlerweile so daran gewöhnt, mal eben was auf Wikipedia nachzulesen oder schnell mal Mails zu checken, dass einem richtig was fehlt, wenn man mal nicht darauf zugreifen kann. Gerade eben habe ich noch einen Gedanken gehabt, aber der ist jetzt weg.

Links Links Links

Hier sind ein paar Links zum (wissenschaftlichen) Schreiben, über die ich in der letzten Woche gestolpert bin und von denen ich glaube, dass sie für Euch interessant sein können:

[article image: pixabay]

Warum ich Computervisualistik studiere

Bis vor ein paar Monaten habe ich noch International Business & Economics studiert, doch gespürt habe ich die ganze Zeit, dass ich mich nicht richtig wohl gefühlt habe. Meine Entscheidung, diese Richtung einzuschlagen, wurde eher aus der Notwendigkeit heraus geboren, etwas sinnvoles mit meinem Leben anzufangen, da ich bis vor 1 1/2 Jahren außer Arbeit, nicht viel auf meinem Teller hatte. Doch mir fehlte zunehmend die Motivation, mich für eine Sache ins Zeug zu legen, die mir die Laune verdarb.

Als ich dann vor einigen Monaten ein Gespräche mit einem Bekannten aus England führte und er mir berichtete, er studiere Game Design, wurde ich neugierig. Der Gedanke, mein Interesse und meine Leidenschaft für Medien in einen Studiengang einzubringen, war mir bis dato noch gar nicht gekommen. Also durchsuchte ich Universitäten und Studiengänge, um etwas zu finden, was diesem Plan entgegenkam und somit fand ich den Studiengang CompVis an der Ovgu. Somit musste ich nicht umziehen, meine Freundin und mich in eine Fernbeziehung zwingen, und konnte auch noch meine hier gewonnenen Freunde in der Nähe behalten.

Während meiner Studienzeit wird sich bestimmt noch einiges, gar vieles ändern, aber hätte ich morgen meinen Abschluss, würde ich versuchen, mich bei einer Spieleentwicklungsfirma einzubringen, um mir so first hand Erfahrungen anzueignen und herauszufinden, in welche Richtung ich gehen möchte. Sei es, eine eigene Firma zu gründen, oder mich für eine Firma einzusetzen, die mir selbst viel bedeutet.

Bis jetzt hat das Studium und mein Stundenplan meine Erwartungen erfüllt. Zugegebenermaßen beinhalten diese Erwartungen nur, mein Interesse zu wecken und mir Spaß zu machen, aber wichtig ist das dennoch.

Alles in allem bin ich sehr zufrieden heir zu sein und bin gespannt, was die Zukunft bringt.

#writing #homework

 

Ps.: Wenn der Sinn der Hausaufgabe nicht war, es zu posten, entschuldige ich mich hiermit zutiefst 😀 Ich will nur kein Risiko eingehen 😛

 

 

Recap Sitzung 1 – Kick-Off

In der heutigen ersten Sitzung haben wir uns ein bisschen kennengelernt und ich habe Euch erzählt, was Euch in diesem Semester in der Schreibwerkstatt erwarten wird. Meine Folien dazu findet Ihr hier.

Ich habe euch das Blog gezeigt und ein bisschen erklärt, wie wir damit arbeiten werden. Ich bin sehr gespannt, wie sich das Blog in den kommenden Monaten füllen wird.

Wir haben Eure Erwartungen aufgeschrieben, nach denen wir euch einen Semesterplan maßschneidern und in den kommenden Tagen hier posten werden. Ein paar Gedanken und Anregungen dazu findet ihr in meinem Willkommens-Post.

Beim Postcard-Game sind zwei Hauptaspekte klar geworden:

  1. Wenn man etwas beschreibt, malt man ein Bild in den Kopf des Lesers. Das Bild kann ganz anders aussehen, als das, was man vermitteln wollte. Deswegen ist es wichtig, die Hauptelemente aus dem zu beschreibenden Bild herauszusuchen und diese in den Vordergrund zu stellen. Unwichtiges darf muss weggelassen werden, um den Leser nicht zu verwirren und die Botschaft klar rüberzubringen
  2. Gibt man für einen Aspekt zu viele Details preis, zum Beispiel weil man gerade viel darüber weiß, stellt man oft ungewollt eben diesen Aspekt in den Vordergrund. Viele Details und Informationen über etwas assoziiert das menschliche Gehirn damit, dass das ganz wichtig sein muss. Balance und Ausgewogenheit von Details und dem “Big Picture” sind wichtig. Wie man das genau macht, werden wir uns anschauen.

Und dann wären da noch die …

Hausaufgaben

Du studierst wahrscheinlich Informatik, Computervisualistik, Wirtschaftsinformatik oder auch etwas ganz anderes. Was hat dich  dazu bewogen, genau dein Studienfach auszuwählen? Welche Erwartungen hattest du an das Studium? Haben sich diese Erwartungen erfüllt? Was willst du machen, wenn du dein Studium beendet hast? Schreibt einen Text zu diesen Fragen! Lasst Eure Gedanken schweifen und träumt dabei ein bisschen. Was-wäre-wenn-spielen kann sehr beflügelnd sein.

Die Hausaufgaben sind bis Donnerstag, 14.04.2016 zu bearbeiten.

Bis zur kommenden Woche!

Hallo Welt!

Herzlich willkommen im Blog der Schreibwerkstatt für Bachelor-Studis im Sommersemester 2016. Ich freue mich sehr auf das kommende Semester und das Arbeiten mit Euch.

Gemeinsam werden wir versuchen, in lockerer und persönlicher Atmosphäre das wissenschaftliche Schreiben näher zu erkunden, auszuprobieren und zu üben. Dazu gehören viele verschiedene Aspekte, die wir nach Euren Wünschen bearbeiten werden.

Die Schreibwerkstatt findet in diesem Sommersemester nun mehr schon zum 7. Mal statt. Viel ist in diesen 7 vergangenen Semestern passiert, viel wurde probiert und für gut befunden, anderes wieder verworfen oder verändert.

Seit dem letzten Semester benutzen wir dieses Blog als Schreibzentrale für das Seminar. Das Blog soll vor allem dazu da sein, kurze oder lange Texte zu posten, die sich um alles und nichts drehen können. Das hier ist auch Eure Spielwiese. Postet Eure Hausaufgaben, Links, Stories, Comics, Bücher, Artikel, andere Blogposts — was auch immer ihr in den Unweiten des Netzes oder der wirklichen Welt findet. Nutzt es als digitales Notizbuch, in das ihr hemmungslos reinkritzeln dürft*.

Die Idee oder Hoffnung dahinter ist, dass ihr durch das Produzieren von viel Content die Angst vor dem leeren Screen oder dem leeren Blatt verliert und ihr euch eine Schreibroutine angewöhnt, die es euch erleichtern wird, mit allen schriftlichen Aufgaben, die in Eurem Studileben noch auf euch zukommen werden, fertig zu werden.

Denn bei allem Experimentieren und Austesten von neuen Dingen ist eins in der Schreibwerkstatt über die Jahre gleich geblieben: Die Erwartungen von Euch an diese Lehrveranstaltung. “Ich schreibe bald meine Bachelor-Arbeit und weiß nicht, wie ich anfangen soll.”, “Wie kann ich gute Literatur finden?” oder auch “Wie funktioniert LaTeX?” sind nur ein paar Fragen, die immer wieder auftauchen und die wir auch in diesem Semester auflösen werden.

Ich hoffe auf einen regen Austausch mit Euch — online als auch offline. Ihr könnt gern die Beiträge in diesem Blog, also auch die Eurer Kommilitonen, lesen und kommentieren. Ich bin sehr gespannt auf Eure Texte, Bilder, Comics, Links und andere Fundsachen.

Auf ein tolles Semester!

Katrin

P.S: Drüben in der Master-Werkstatt wird ürigens auf Englisch gepostet – schaut doch mal vorbei.

* ich denke, es versteht sich von selbst, dass Inhalte, die gesetzeswidrig, menschenverachtend, pornographisch sind oder auf irgend eine andere Weise dem Charakter eines Seminars an der Uni widersprechen, ohne Vorwarnung gelöscht  und wir ein ernstes Gespräch führen werden.